Qualitätszeichen und -labels

Dein klares Zeichen gegen Greenwashing

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Einfacher Ăśberblick ĂĽber die strengsten Standards und Zertifizierungen aller Versorger, an denen wir uns orientieren.

Benefit Corporation, kurz B Corp, ist ein internationales Zertifikat, mit dem die Non-Profit-Organisation B Lab Firmen mit besonderem sozial-ökologischen Unternehmertum kürt. Seit der Gründung im Jahr 2006 gibt es mittlerweile in mehr als 70 Ländern über 5.000 zertifizierte B Corporations. In einem rigorosen Testverfahren lassen sie Unternehmensführung, Mitarbeiterrechte, sowie Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Kund:innen messen. Dieses B Impact Assessment ist auch die Grundlage für eine Zertifizierung zur B Corporation, welche anhand von 200 Auswahlkriterien alle drei Jahre erneuert wird. Bekannte Beispiele sind die Tomorrow- und Triodos-Bank.

Bei einem Purpose-Unternehmen sollen im Sinne des Verantwortungseigentums individuelle Gewinnabsichten verhindert und stattdessen übergeordnete Ziele (hierbei sozial-ökologisch und mit Gemeinwohlorientierung) für das Unternehmen formuliert werden. Dies wird erzielt, in dem die Firma sich selbst gehört, d.h. dass Stimmrechte nicht bei den Investor:innen sondern bei den Unternehmer:innen liegen. Bekannte Beispiele sind bspw. der Mobilfunkanbieter WETell.

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GwÖ) verfolgt einen weiterführenden Ansatz als bspw. B Corp und Purpose, da es sich im Kern als Reformbewegung hin zum demokratisch definierten Gemeinwesen ausrichtet. Seit der Gründung in 2010 gibt es mittlerweile über 1000 bilanzierende Unternehmen der GwÖ in mehr als 35 Ländern. Ebendiese werden für zwei Jahre „zertifiziert“, wenn sie einen ganzheitlichen Gemeinwohlbericht erstellen, eine Bilanzierung des Berichts durch den Verein zur Förderung der GwÖ e.V. beantragen, sowie ein ausführliches Audit Testat durchlaufen. Bekannte Beispiele sind hierbei der Energieanbieter Polarstern und der Mobilfunkanbieter WETell.

Als „Rächer der Entlaubten“ startete Robin Wood – Gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umwelt e.V. im Jahr 1982 als deutsche Umwelt- und Naturschutzorganisation. Der Verein hat mittlerweile etwa 5.000 Mitglieder und betreibt vor allem Öffentlichkeitsarbeit, um Umweltprobleme ins Bewusstsein zu rufen. Beispielsweise wurde 2020 ein umfangreicher Ökostromreport über wirklich grüne Ökostromtarife erstellt, an dem sich unser Vergleich an Stromanbietern orientiert.

Der Fair Finance Guide wird von Facing Finance in Kooperation mit Südwind und der Verbraucherzentrale erstellt und bewertet die veröffentlichten Selbstverpflichtungen von 19 Finanzinstituten anhand von 286 Kriterien aus 14 Themen und Branchen hinsichtlich der Einhaltung von internationalen Fairness- und Nachhaltigkeitsstandards. Unser Preisvergleich vergleicht nur die am besten bewerteten Banken aus dem Ranking des Fair Finance Guide. Der Facing Finance handelt hierbei unabhängig und nicht gewinnorientiert. Die Methodik und Zusammensetzung der Bankenbewertung kann auf der Website nachgelesen werden.

Das Grüner-Strom-Label ist das älteste (1998) und zugleich eines der strengsten Ökostrom-Siegel in Deutschland, welches von führenden Verbraucher- und Umwelt-Verbänden wie bspw. NABU, BUND und der deutschen Umwelthilfe getragen wird. Außerdem muss der Anbieter die Energiewende durch Ausbau erneuerbarer Energien aus Neuanlagen und/oder feste Investitionsprogramme (0,1-0,5 Cent pro Kilowattstunde je nach Verbrauch oder Neuanlage) zusätzlich fördern. Die Stromanbieter können hier jedoch auch nur einzelne Produkte zertifizieren lassen. In unserem Vergleich werden jedoch ausschließlich reine Ökostromanbieter berücksichtigt.

Das ok-power-plus ist ein Produkt- und Anbietersiegel, welches vom gemeinnützigen Verein EnergieVision e.V. erstellt wird, hinter dem das Freiburger Öko-Institut sowie das Forschungsinstitut HIR Hamburg Institut Research stehen. Es wird an Ökostromanbieter vergeben, welche Strom ausschließlich aus Erneuerbaren Energiequellen verkaufen. Es darf außerdem keine direkte eigentumsrechtliche Verflechtung des Anbieters mit einem Konzern geben, welcher Atom- oder Kohlekraftwerke betreibt oder mit Strom aus diesen Quellen handelt. Nicht zuletzt muss der Anbieter die Energiewende durch Ausbau erneuerbarer Energien aus Neuanlagen und/oder feste Investitionsprogramme (0,2-0,3 Cent pro Kilowattstunde je nach Verbrauch) zusätzlich fördern.

Für das Zertifikat „Geprüfter Ökostrom“ des TÜV Nord CERT müssen die Stromanbieter für das spezielle Produkt nicht nur Strom aus erneuerbaren Energien liefern, sondern auch den Ausbau erneuerbarer Energien (0,2-0,3 Cent pro Kilowattstunde je nach Verbrauch oder Neuanlage) nachweislich fördern. Die Stromanbieter können hier jedoch auch nur einzelne Produkte zertifizieren lassen. In unserem Vergleich werden jedoch ausschließlich reine Ökostromanbieter berücksichtigt.